Einklemmschutz für vollautomatische Türen

Mit dem Einsatz von vollautomatischen Türen und Klappen steht der Einklemmschutz für die Fahrzeugindustrie im Fokus. ZSI technology hat sich diesem Thema angenommen.

Entwickelt wurde eine intelligente Sensorik mit zugehöriger Auswerteelektronik, die das Umfeld der elektrisch angetriebenen Fahrzeug-Heckklappe überwacht.

Noch vor dem Kontakt mit einem Hindernis bzw. Körperteil wird die Heckklappe gestoppt. Das System ist in der Lage Körperteile bereits vor der eigentlichen Berührung mit der Heckklappe zu erkennen.

 

Die Heckklappe selbst stellt in Verbindung mit der intelligenten Auswerteelektronik das Sensorelement dar. Die Veränderung des elektrischen Feldes im Umkreis um die Heckklappe wird detektiert. Die daraus ergebenden Messwerte ermöglichen das Erkennen und Reagieren auf sich nähernde Körperteile.

 

 

Das System funktioniert auch beim Tragen von unterschiedlichen Handschuhen und beim Eingriff mit leitfähigen Gegenständen.

 

Daimler wünschte die Konzeptübertragung auf die mögliche Einklemmgefahr im Spalt zwischen Kotflügel und Vordertür bei vollautomatischen Türen.

 

Der Aufbau besteht aus dem Detektionssystem und der Auswerteelektronik. Die Schirm-  und Sensorelektroden sind in einem mehrschichtigen Folienaufbau eingebettet, der sich im Türspalt befindet und keine optische Beeinträchtigung darstellt.

 

 

Mit Annäherung einer Hand erfolgt die Änderung des elektrischen Feldes und der Kapazität. Die Detektion der Veränderung wird erfasst, verarbeitet und als Signal ausgegeben.

 

 

Mit diesem Konzept besteht bei vollautomatischen Türen keine Einklemmgefahr mehr, auch im Spalt zwischen Kotflügel und Vordertür.

 

11.02.2019

Einklemmschutz

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